Zecken

Zecken lieben warme und feuchte Plätze und lauern hier ihren Opfern auf. Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit, findet man diese auch in verschiedenen Klimazonen und Umweltverhältnissen. Sie setzen sich oft unbemerkt auf ihrem Wirt fest und beginnen mit der Aufnahme der Blutmahlzeit. Im „vollgefressenen“ Zustand können Zecken etwa das 200 -fache ihres ursprünglichen Körpergewichts zunehmen. Der Lebenszyklus liegt pro Stadium bei ca. 1 Jahr (2-3 Jahre insgesamt).

Was ist FSME?
Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Viren hervorgerufenen wird. Befallene Zecken können durch ihren Biss die Viren auf die Blutbahn ihres Wirts übertragen. Nur ca. jeder dritte Infizierte entwickelt Krankheitszeichen. Grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schwindelgefühl können Hinweise auf FSME sein. Der Krankheitsausbruch erfolgt in der Regel 1 bis 2 Wochen nach dem Zeckenbiss, in selten Fällen erst nach bis zu 4 Wochen. Die Erkrankten sind nicht ansteckend.

ACHTUNG!

Zecken können für den Menschen (lebens-) gefährliche Krankheiten übertragen, z.B.: FSME (Früh-Sommer-Menigo-Enzephalitis), Borreliose

Was ist BORRELIOSE ?
Borreliose ist eine allgemeine Bezeichnung für verschiedene Infektionskrankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden. Es können alle Gewebe und Organe befallen werden. Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Fieber oder Gelenk- und Muskelschmerzen können erste Anzeichen dieser Krankheit sein. Typisches Anzeichen, aber nicht zwingend, ist eine ringförmige Hautrötung rund um den Zeckenbiss. Der Krankheitsausbruch erfolgt einige Tage bis Wochen nach dem Biss. Die Erkrankten sind nicht ansteckend.